Über uns

Die Oberhausener Tafel hat sich am 25. September 2001 als ein Projekt der AGENDA 21 im Diakonischen Werk des Kirchenkreises Oberhausen gegründet.

Ziel war es, Menschen, die in Armut leben, zu helfen, indem man Lebensmittel, die nicht mehr für den Verkauf geeignet waren einzusammeln und an die zu verteilen, die wir in unserer Gesellschaft als bedürftig bezeichnen.

Seit dem 17. März 2006 ist die „Oberhausener Tafel e. V.“ als selbständig eingetragener Verein Mitglied im Bundesverband  Tafel Deutschland e.V.

Der Verein verfolgt ausschließlich mildtätige und gemeinnützige Zwecke.

Die Oberhausener Tafel e.V.  wird getragen von derzeit 104 ehrenamtlichen Mitgliedern, die sich die ganze Woche für die bedürftigen Menschen der Stadt einsetzen.

Am 21.09.2007 ist die Oberhausener Tafel in die Kirche „Heilige Familie“ an der Gustavstraße / Ecke Buschhausener Straße gezogen.

An 4 Tagen in der Wochen können unsere Kunden dort für einen geringen Betrag Lebensmittel bei uns erwerben. Der geringe Betrag dient zum einen dazu, dass sich der Bedürftige nicht als Almosenempfänger fühlt und zum anderen, dass die Kosten, die auch bei einer Tafel anfallen, aufgefangen werden. Zu den Kosten zählen u.a die Unterhaltskosten der Kirche (wie Versicherungen, Grundbesitzabgaben, Strom, Heizung etc.) , Unterhaltskosten für die Fahrzeuge ( wie Versicherungen, Benzin etc. ), Ausgaben für Hilfsmittel, wie  z.B. Einmalhandschuhe, Mülltüten etc. und vieles mehr.

Die Differenz zwischen den Einnahmen durch die Lebensmittelausgabe und den Kosten gleichen wir durch die vielen kleinen und großen Spenden unserer Unterstützer aus.

Unser Arbeitsalltag beginnt morgens um 7:30 Uhr mit der Einteilung der Fahrer. Diese fahren dann mit 4 Fahrzeugen mehr ca. 60 Lebensmittelgeschäfte und Bäckereien täglich an und  holen überschüssige Lebensmittel ab, die aus dem Verkauf genommen wurden. So kommen Tonnen an  Lebensmitteln dorthin, wo sie von uns an unsere bedürftigen Kunden verteilt werden. Auf diese Weise haben die Menschen die Möglichkeit, sich durch das eingesparte Geld einen kleinen finanziellen Spielraum zu schaffen. Zu unseren Kunden gehören u.a. Arbeitslose, Rentner mit sehr geringen Rentenansprüchen, alleinerziehende Frauen als auch Männer und seit einigen Jahren auch die große Anzahl an Flüchtlingen.

Die Zahl der Menschen die wir versorgen, beläuft sich auf ca. 2000 Personen (Kinder mitgezählt) in der Woche.

Aufgrund der zeitweise enormen Menge an Waren erledigen die Fahrer zum Teil 3 Touren pro Tag mit  unseren extra dafür umgebauten 4 Kühlfahrzeugen. Die Kühlung ist besonders wichtig, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Dadurch wird gewährleistet, dass die Haltbarkeit der Lebensmittel nicht gefährdet wird.